Jack Johnson auf der Freilichtbühne Loreley

13. Juli 2008

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Hallo!
Gestern war es endlich soweit: Jack Johnson gab ein Konzert auf der Freilichtbühne – Loreley. Was für ein Traum! Die Kulisse war ja schonmal sehr vielversprechend. Wir (Danny und ich) fuhren mit dem Auto die wunderschöne Rheinstrecke entlang Richtung Konzert. Zwischen dicken Wolken mogelte sich immer wieder die Sonne durch. Dann hatten wir es endlich geschafft. Quelle: privatIch breitete die Decke auf der Wiese aus und wir legten uns in die Sonne. Als wir ankamen, regnete es noch, aber dann kam eben die Sonne raus und es war herrlich warm. Während der Vorgruppe lag ich auf der Decke und schaute mir den blauen Himmel an, auf dem sich weiße Wölkchen zu immer neuen Formationen formten.

Es war einfach herrlich: Die Sonne ging langsam unter, alles war ganz relaxed (außer ich, ich bin immer so aufgeregt auf Konzerten), entspannte Musik, man konnte sich während des Konzertes noch bequem einen Cocktail holen – und natürlich wunderschöne Musik mit Gänsehaut-Garantie.
Quelle:privat

Dann kamen eine Reihe sehr ruhiger Lieder und wir wurden richtig müde. Jack Johnson machte dann auch ein paar Witze darüber und meinte, wir könnten alle ruhig ein Nickerchen machen, das wäre okay. Er hätte da nämlich gerade ein paar Leute gähnen sehen auf der Tribüne. Naja, ob das so toll ist, wenn ich Musiker bin und mir die Leute auf dem Konzert einschlafen..:-) Naja, er hat uns dann ja wieder aufgeweckt und alles hat mitgesungen, die Hände in der Luft und ein bisschen gewippt. Als Zugabe gabs dann noch einen Sternenhimmel als Bühnenbild. Auch sehr nett. Die Musik war nicht nur ruhig, sondern auch ziemlich nachdenklich-melankolisch, aber dennoch sehr schön. Alle haben ganz sehnsuchtsvoll geschaut.
Ich hab mich schon gefragt, wie ein Mann aus Hawaii so traurige Musik machen kann.
Trotzdem war die Stimmung gut, es war so ein Sommer-Ferien-Sonne-Feeling. Genial.

Quelle: privat

Ich hab auf einmal richtig Lust auf Meer gehabt. Auf der Bühne gab es große Bildschirme, da hat man dann das Meer gesehen. Bin ich froh, dass ich dieses Jahr noch zum Surfen (Wellenreiten!) fahre.

Nach dem Konzert steckten wir eine Stunde auf dem Parkplatz fest und veruschten, wieder nach Hause zu kommen. Aber als wir erstmal vom Parkplatz runter waren, ging es ganz flüssig weiter nach Hause.
Ich bin immer noch ganz entspannt und summe ständig die Melodien vor mich hin. Gut, dass heute Sonntag ist :-)

www.jackjohnsonmusic.com

 

P.S. Ich habe gerade einen Artikel über das Konzert auf der SWR Homepage gefunden. Er bringt die Stimmung sehr gute auf den Punkt.Solltet ihr euch ansehen!

Feist

13. Juni 2008

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Hallo,

jetzt muss ich einen Rückblick machen. Am 1. Juni war ich auf einem Konzert von “Feist” in Frankfurt am Main. Ich muss sagen: Es war gigantisch. Ein Kaleidoskop: Farben auf der Bühne Klangfarben in den Ohren, eine Reise in eine andere Welt.

Bild 1Die Musik von Leslie Feist ist vielleicht auf den ersten Blick nicht Konzert-tauglich. Sie hat viele ruhige, verspielte und poetische Songs, deshalb waren meine Erwartungen auch dahingehend, dass es ein eher ruhiger Abend werden würde. Doch ich wurde wirklich überrascht! Auf der Bühne versprüht Feist so viel Energie! Allein ihre Stimme geht einem durch Mark und Bein. Dazu kam noch die Stage-Art (weiß noch jemand, wie die Künstlerin hieß?) von einer Künstlerin. Sie arbeitete mit verschiedensten Materialien und Farben und zauberte sagenhafte Farbspiele an die Wand. Ein Meer, ein Vulkan, ein Park – manchmal konnte man gar nicht genau sagen, wie sie das gemacht hat.

Bild 2Einige Lieder hörten sich auf der Bühne vollkommen anders an als auf dem Album. Zum Beispiel das Lied “Past in Present”, auf dem Album eher unscheinbar, aber es war der absolute Kracher auf der Bühne.

Schön war auch, wie Feist ihr Publikum gefordert hat. Wir klatschten rhythmisches Klatschen entgegen den Takt, und sangen vierstimmige Akkorde – zumindest versuchten wir es ;-) .

P.S. Wer ist eigentlich Feist? – Kennt ihr “1234″? Aber Achtung: Sie ist mehr als das.

>> Offizielle Feist-Homepage