Steckenpferd-Polo

28. Juli 2008

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Am Wochenende war es endlich soweit: Der erste Steckenpferd-Polo Cup in Deutschland fand statt. Das ist mal ein Fun-Sport, der diesen Namen wirklich verdient!!!

Sechs Mannschaften traten gegeneinander an, alle fest entschlossen, den Cup zu gewinnen. Das Team, in dem mein Freund Jens mitgespielt hat, hörte auf den vielsagenden Namen: “Redlight Rabbits”. Außerdem gab es noch Mannschaften wie die “Royal Ponys” oder die “White Horse Allstars”.

Wahrscheinlich fragt ihr euch schon die ganze Zeit, was genau Steckepferd-Polo ist. Erwachsene Menschen schnappen sich ein Steckenpferd, einen Poloschläger und los gehts! Wie wild wetzen sie über ein Rasen-Feld und versuchen, den Ball ins Tor der gegnerischen Mannschaft zu schießen. Der Clou: Es muss galoppiert werden! Wer läuft, muss einen Jägermeister, Whiskey oder ähnliches trinken, was die Sache nicht gerade einfacher macht :-)

Die Redlight Rabbits hatten mit Abstand die beste moralische Unterstützung. Denn wir, die Freundinnen und Frauen der Spieler, haben uns mit roten Pompoms an den Spielfeld-Rand gestellt und unsere Jungs angefeuert. 

Der Medienrummel war überraschend groß. Muss wohl am Sommerloch liegen. Andererseits ist es eben wirklich eine originelle Sache. Schon am Freitag begannen die Jungs mit dem Training. RTL war auch dabei:

Steckenpferd-Polo Training

Und RTL war ebenfalls beim Cup dabei:

Steckenpferd-Polo Cup RTL

Am Ende gewannen die “White-Horse Allstars” den Cup. Das ist besonders nett, denn diese Mannschaft setzte sich aus Spielern aller anderen Mannschaften zusammen. Das Team wurde spontan gebildet, da eine Mannschaft nicht angetreten ist. So haben alle ein bisschen gewonnen ;-)

Mehr Bilder gibts, wenn die Kamera bei mir gelandet ist.

P.S. Zur Steckenpferd-Polo-Homepage geht’s hier entlang. Dort erfahrt ihr mehr über Regeln und Entstehungsgeschichte dieses wunderbaren Sports.

Brombeer-Days

22. Juli 2008

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Hallo!

Hattet ihr auch schonmal einen Brombeer-Day? Blackberry-Tag, blackberry-day oder Brombeer-Tag?
Ich hab heute sowas! Was das ist?

Ich bin heute aufgestanden . Stop << rewind. Ich habe heute verschlafen und bin dann viel zu spät >> aufgestanden. Mist schonmal. Ich schwang mich auf mein Rad und fuhr zur Bibliothek (Uni), immer schön den Berg hoch gegen den fiesen kalten Wind und mit dicken dunklen Wolken im Nacken. Dann war ich also viel zu spät zu meinem Treffen mit meiner Freundin Mena in der Bib, sie warf mir ein verständnisvoll-mitleidiges Lächeln zu. Also los: Literatur suchen für die Magister-Arbeit. Fazit: Die Artikel, die ich brauche, sind nicht zugänglich. AARGH!! Alles mit roter Ampel für meine Uni. Zugang über andere Unis? Schon, aber nicht für den Jahrgang, den ich suche… Ich hab mich dann nach einer Stunde wieder frustriert aus dem Staub gemacht. Und dachte: Gönn dir erstmal was Gutes: Einkaufen. Ich hab mich mal richtig schön eingedeckt mit frischem Obst und Gemüse. Hab sogar Brombeeren gefunden. Alles in den Fahrrad-Korb und ab nach Hause. Grün, los über die Kreuzung und hinter mir kracht es. Ich denke noch: Oh nein, drehe mich um, und da liegen alle meine Brombeeren quer über die ganze Kreuzung verteilt. Als ich am Rand gehalten hatte, sprang die Ampel des kreuzenden Verkehrs auf Grün, und meine Brombeeren waren dahin. Dann kam noch eine ältere Frau und wollte mir helfen, die Brombeeren wieder von der Straße einzusammeln. Ich dachte nur: ‘Nee, bei dem Tag heute werde ich bloß überfahren.’ Und bin nach Hause gefahren. Ich werde mich jetzt hier verbarrikadieren und hoffen, dass der Tag schnell vorbei geht.  

Das ist ein Brombeer-Tag. Natürlich gibt es schlimmeres, aber es gibt auch schöneres! 
Das schöne an einem Brombeer-Tag ist noch, dass man am nächsten Tag bestimmt darüber lachen kann :-)

P.S. Eventuelle Rechtschreib- und Grammatikfehler könnt ihr heute behalten.

Happy-Go-Lucky

20. Juli 2008

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Dieses Wochenende verläuft mal eher unspektakulär ruhig. Gestern war ich im Kino: In Happy-Go-Lucky. Der Film ist empfehlenswert, wenn man nicht zu hohe Ansprüche stellt. Es ist das Portrait einer lebensfrohen, knallbunten Frau (Poppy; Grundschullehrerin), die sich ihre kindliche Vergnügtheit nicht nehmen lassen will. Klingt simpel, scheint aber angesichts der sie umgebenden Stoffel eine große Herausforderung. Zumindest ihr Fahrlehrer Scott macht ihr das Leben schwer. Er ist völlig paranoid und brüllt sie permanent an, sie kontert mit coolen Sprüchen und einem entwaffnenden Lächeln. Die Fahrstunden werden zum skurrilen Brüller, das ganze Kino hat gelacht. Zum Glück hat Poppy ihre schrillen Freundinnen, mit denen sie um die Häuser zieht und einfach das Leben genießt, während sie Ausschau nach der großen Liebe hält.

Wenn Poppy den Raum betritt, geht die Sonne auf. Seltsamerweise gibt es ja immer Menschen, die sowas unerträglich finden. Aber Poppy ist deshalb nicht oberflächlich. Sie fühlt mit den Menschen, versucht eben nur, stets Optimismus walten zu lassen. Ich mag den Film sehr, eben weil sie so laut und bunt ist und es einfach schafft, das Leben zu genießen. Schon skurril, wenn man sie und ihren Fahrlehrer in einem Auto zusammen sieht. 

Homepage zum Film Happy-Go-Lucky

Der Film ist herrlich erfrischend, hat aber auch Tiefgang. Ist auf jeden Fall empfehlenswert für einen netten Abend mit der besten Freundin. ABER: Obwohl sich mein Freund zunächst ein bisschen gesträubt hat, hatte er auch seinen Spass. Zumindest habe ich ihn öfters beim Lachen ertappt..

Wenn ihr mal wieder einfach herzhaft lachen wollt, ist der Film genau das Richtige!!

Die Film-Webseite ist ebenso knallbunt wie der Film und man kann sich dort den Trailer ansehen.
Schaut doch mal vorbei: http://www.happy-go-lucky-derfilm.de/


Viel Spass!!!!

Jack Johnson auf der Freilichtbühne Loreley

13. Juli 2008

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Hallo!
Gestern war es endlich soweit: Jack Johnson gab ein Konzert auf der Freilichtbühne – Loreley. Was für ein Traum! Die Kulisse war ja schonmal sehr vielversprechend. Wir (Danny und ich) fuhren mit dem Auto die wunderschöne Rheinstrecke entlang Richtung Konzert. Zwischen dicken Wolken mogelte sich immer wieder die Sonne durch. Dann hatten wir es endlich geschafft. Quelle: privatIch breitete die Decke auf der Wiese aus und wir legten uns in die Sonne. Als wir ankamen, regnete es noch, aber dann kam eben die Sonne raus und es war herrlich warm. Während der Vorgruppe lag ich auf der Decke und schaute mir den blauen Himmel an, auf dem sich weiße Wölkchen zu immer neuen Formationen formten.

Es war einfach herrlich: Die Sonne ging langsam unter, alles war ganz relaxed (außer ich, ich bin immer so aufgeregt auf Konzerten), entspannte Musik, man konnte sich während des Konzertes noch bequem einen Cocktail holen – und natürlich wunderschöne Musik mit Gänsehaut-Garantie.
Quelle:privat

Dann kamen eine Reihe sehr ruhiger Lieder und wir wurden richtig müde. Jack Johnson machte dann auch ein paar Witze darüber und meinte, wir könnten alle ruhig ein Nickerchen machen, das wäre okay. Er hätte da nämlich gerade ein paar Leute gähnen sehen auf der Tribüne. Naja, ob das so toll ist, wenn ich Musiker bin und mir die Leute auf dem Konzert einschlafen..:-) Naja, er hat uns dann ja wieder aufgeweckt und alles hat mitgesungen, die Hände in der Luft und ein bisschen gewippt. Als Zugabe gabs dann noch einen Sternenhimmel als Bühnenbild. Auch sehr nett. Die Musik war nicht nur ruhig, sondern auch ziemlich nachdenklich-melankolisch, aber dennoch sehr schön. Alle haben ganz sehnsuchtsvoll geschaut.
Ich hab mich schon gefragt, wie ein Mann aus Hawaii so traurige Musik machen kann.
Trotzdem war die Stimmung gut, es war so ein Sommer-Ferien-Sonne-Feeling. Genial.

Quelle: privat

Ich hab auf einmal richtig Lust auf Meer gehabt. Auf der Bühne gab es große Bildschirme, da hat man dann das Meer gesehen. Bin ich froh, dass ich dieses Jahr noch zum Surfen (Wellenreiten!) fahre.

Nach dem Konzert steckten wir eine Stunde auf dem Parkplatz fest und veruschten, wieder nach Hause zu kommen. Aber als wir erstmal vom Parkplatz runter waren, ging es ganz flüssig weiter nach Hause.
Ich bin immer noch ganz entspannt und summe ständig die Melodien vor mich hin. Gut, dass heute Sonntag ist :-)

www.jackjohnsonmusic.com

 

P.S. Ich habe gerade einen Artikel über das Konzert auf der SWR Homepage gefunden. Er bringt die Stimmung sehr gute auf den Punkt.Solltet ihr euch ansehen!

Rikscha-Taxi

11. Juli 2008

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Diesen Sommer gibt es in Mainz eine absolute Neuheit: Ein Fahrrad-Rikscha-Taxi. Damit kann man sich bequem durch die Innenstadt kutschieren lassen. Für 1,50€ pro Kilometer. Dazu muss man das Taxi nur finden.. Ein Mainzer Student fährt die Rikscha als Nebenjob. Daraus habe ich einen weiteren Beitrag für Campus-TV gemacht:

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Natürlich habe ich auch dieses Mal wieder viel dem ganzen Team zu verdanken: Bei diesem Beitrag hat Carla Muresan gedreht. Sie hat teilweise aus der einen fahrenden Riscka heraus die andere fahrende Rikscha gefilmt. Jakob Fuhr hat den Beitrag geschnitten und Felix hat für den guten Ton gesorgt. Danke an alle!

Studieren 50+

Abgelegt unter: Allgemeines, Campus-TV

Hallo!

Seit einiger Zeit gibt es eine neue Ausgabe von Campus-TV. Auch ich war wieder dabei und habe zwei Beiträge mit- bzw. selbst gestaltet. Hier stelle ich euch ein Stück vor, das ich mit Nadja Baran gemeinsam gemacht habe: Studieren 50plus (Kamera: William Lindlahr, Schnitt: Susi Hefekäuser). Darin geht es um Studierende des Studienprogramms “Studieren 50Plus”, also Menschen, die ihr Arbeitsleben schon hinter sich gelassen haben und sich jetzt ganz frei und unbekümmert dem Studieren widmen. Wir hatten Walter Grosch und Gert Esselborn vor der Linse, die uns interessante Einblicke in ihr Studentenleben gewährt haben. Seht selbst!

Get the Flash Player to see this player.

Wer mag, kann sich natürlich auch die ganze Sendung anschauen.

Kurzfilm – Mr Schwartz Mr Hazen and Mr Horlocker

8. Juli 2008

Abgelegt unter: Allgemeines, Campus-TV

Hallo!

Am Wochenende war die beste Party des Semesters!! Natürlich die Medienhaus-Party, die Campus-TV mit veranstaltet hat. Es war eine super Stimmung und wir haben ordentlich gefeiert. Die Bands sorgten für groovige Musik und um Mitternacht wurden dann Kurzfilme gezeigt. Einen davon habe ich bei Youtube wiedergefunden. Er hat in Cannes den zweiten Preis gewonnen und auch zahlreiche andere Auszeichnungen erhalten. Ich finde ihn echt lustig und absolut sehenswert! Übrigens ist er von Basement Pictures.

 

Für mehr Eindrücke von der Party findet ihr eine nette Bildergalerie mit Party-Fotos unter hinter oder über den Link :-)
 

1968 – Ein szenisches Projekt

6. Juli 2008

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Was für ein Samstag! Am Abend war ich bei “1968 –  Ein szenisches Projekt”. Es ist eine Theater-Aufführung von Studierenden der Theaterwissenschaft. Auf dem Flyer haben sie die berühmte Pose aus der Kommune 1 nachgestellt, bei der alle nackt mit dem Gesicht zur Wand stehen. Außerdem hat Rebekka Mairon einen Filmbeitrag für die aktuelle Campus-TV Sendung gemacht, der mich neugierig gemacht hat. Also bin ich da natürlich hin. 

Flyer by: Daniel Nehring

Es war anders als erwartet. Die Studenten schufen einzelne Szenen und spielten dann in diesen Szenen. Dadurch entstand eine Kollage aus verschiedenen Bildern, bewegten Bildern, die sich zu einem Gesamtbild verdichteten. Am Anfang stand der Einzug in die Kommune, Matratzen wurden herbeigeschafft, die Küche eingerichtet, Schreibmaschine, Möbel und ein Schlagzeug herbeigeräumt. Dazu hörte man typische Dialoge für einen Einzug, man war plötzlich mittendrin in der Kommune: “Wie sollen wir denn hier für alle kochen? Wo sollen wir den schlafen? Wie organisieren wir das alles?” – Konnte man sich gut vorstellen, dass die sagenumwobene Kommune auch mit solchen Banalitäten ringen musste. Insgesamt kam bei mir diese Botschaft an: Wir müssen uns aufbäumen, aktiv werden, demonstrieren. Aber wogegen? Wofür?
Fast hilflos wurden Ideale herbeigezerrt: Gegen den Konsum, für eine bessere Welt.. Wenig überzeugend, wenn ich ehrlich bin. Ein Gefühl der Niedergeschlagenheit machte sich breit in der Kommune. 

Immer wieder traten einzelne Schauspieler vor und berichteten von ihrem Leben in 2008. Von Sorgen und Ängsten, von Lebensformen in Zweck-WGs und mit dem Freund zusammen. Darin habe ich mich sehr wiedergefunden. Und war erstaunt, dass es anderen auch so geht. Das man nicht so recht weiß, was aus einem wird, wenn das Studium fertig ist, zum Beispiel. Das ist kein Gejammer, sondern eher ein Fragezeichen, das auch bei den Schauspielern zu bemerken war. 

Das Schauspiel war auch teilweise sehr skurril – in den Raum hineinschreien, auf dem Boden wälzen und sich mit Orgasmus-Problemen auseinandersetzen. War das 1968? Ich war nicht dabei – ich weiß es nicht.

Interessant war es allemal. Wenn auch ein wenig befremdlich. 

Am besten gefallen hat das Marx Zitat mit dem Gedanken, die zur Wirklichkeit streben.. wer sich auskennt weiß jetzt Bescheid – und die Metapher vom Nebel: Das die Wirklichkeit in einem Nebel verhüllt ist, dass man gar nichts klar sehen kann. Manchmal kommt es mir so vor, als wäre das damals einfacher gewesen, die Ziele müssen klarer gewesen sein als heute. 

Prädikat: Regt zum Nachdenken an.

Schaut euch auf jeden Fall den Beitrag bei Campus-TV an! Er ist Bestandteil der aktuellen Sendung, man muss sich nur ein bisschen durchklicken. Da gibt es viele bildliche Eindrücke und Hintergrundinfos.

Ansonsten sei hier noch auf die Homepage zum Theater-Projekt 1968 verwiesen. Sehr empfehlenswert!

P.S. Kommentare erwünscht!

P.P.S. Hier noch die Termine für weitere Aufführungen:

21.09.2008 KUZ Mainz
22.09.2008 KUZ Mainz