Kurzfilm – Mr Schwartz Mr Hazen and Mr Horlocker

8. Juli 2008

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Hallo!

Am Wochenende war die beste Party des Semesters!! Natürlich die Medienhaus-Party, die Campus-TV mit veranstaltet hat. Es war eine super Stimmung und wir haben ordentlich gefeiert. Die Bands sorgten für groovige Musik und um Mitternacht wurden dann Kurzfilme gezeigt. Einen davon habe ich bei Youtube wiedergefunden. Er hat in Cannes den zweiten Preis gewonnen und auch zahlreiche andere Auszeichnungen erhalten. Ich finde ihn echt lustig und absolut sehenswert! Übrigens ist er von Basement Pictures.

 

Für mehr Eindrücke von der Party findet ihr eine nette Bildergalerie mit Party-Fotos unter hinter oder über den Link :-)
 

1968 – Ein szenisches Projekt

6. Juli 2008

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Was für ein Samstag! Am Abend war ich bei “1968 –  Ein szenisches Projekt”. Es ist eine Theater-Aufführung von Studierenden der Theaterwissenschaft. Auf dem Flyer haben sie die berühmte Pose aus der Kommune 1 nachgestellt, bei der alle nackt mit dem Gesicht zur Wand stehen. Außerdem hat Rebekka Mairon einen Filmbeitrag für die aktuelle Campus-TV Sendung gemacht, der mich neugierig gemacht hat. Also bin ich da natürlich hin. 

Flyer by: Daniel Nehring

Es war anders als erwartet. Die Studenten schufen einzelne Szenen und spielten dann in diesen Szenen. Dadurch entstand eine Kollage aus verschiedenen Bildern, bewegten Bildern, die sich zu einem Gesamtbild verdichteten. Am Anfang stand der Einzug in die Kommune, Matratzen wurden herbeigeschafft, die Küche eingerichtet, Schreibmaschine, Möbel und ein Schlagzeug herbeigeräumt. Dazu hörte man typische Dialoge für einen Einzug, man war plötzlich mittendrin in der Kommune: “Wie sollen wir denn hier für alle kochen? Wo sollen wir den schlafen? Wie organisieren wir das alles?” – Konnte man sich gut vorstellen, dass die sagenumwobene Kommune auch mit solchen Banalitäten ringen musste. Insgesamt kam bei mir diese Botschaft an: Wir müssen uns aufbäumen, aktiv werden, demonstrieren. Aber wogegen? Wofür?
Fast hilflos wurden Ideale herbeigezerrt: Gegen den Konsum, für eine bessere Welt.. Wenig überzeugend, wenn ich ehrlich bin. Ein Gefühl der Niedergeschlagenheit machte sich breit in der Kommune. 

Immer wieder traten einzelne Schauspieler vor und berichteten von ihrem Leben in 2008. Von Sorgen und Ängsten, von Lebensformen in Zweck-WGs und mit dem Freund zusammen. Darin habe ich mich sehr wiedergefunden. Und war erstaunt, dass es anderen auch so geht. Das man nicht so recht weiß, was aus einem wird, wenn das Studium fertig ist, zum Beispiel. Das ist kein Gejammer, sondern eher ein Fragezeichen, das auch bei den Schauspielern zu bemerken war. 

Das Schauspiel war auch teilweise sehr skurril – in den Raum hineinschreien, auf dem Boden wälzen und sich mit Orgasmus-Problemen auseinandersetzen. War das 1968? Ich war nicht dabei – ich weiß es nicht.

Interessant war es allemal. Wenn auch ein wenig befremdlich. 

Am besten gefallen hat das Marx Zitat mit dem Gedanken, die zur Wirklichkeit streben.. wer sich auskennt weiß jetzt Bescheid – und die Metapher vom Nebel: Das die Wirklichkeit in einem Nebel verhüllt ist, dass man gar nichts klar sehen kann. Manchmal kommt es mir so vor, als wäre das damals einfacher gewesen, die Ziele müssen klarer gewesen sein als heute. 

Prädikat: Regt zum Nachdenken an.

Schaut euch auf jeden Fall den Beitrag bei Campus-TV an! Er ist Bestandteil der aktuellen Sendung, man muss sich nur ein bisschen durchklicken. Da gibt es viele bildliche Eindrücke und Hintergrundinfos.

Ansonsten sei hier noch auf die Homepage zum Theater-Projekt 1968 verwiesen. Sehr empfehlenswert!

P.S. Kommentare erwünscht!

P.P.S. Hier noch die Termine für weitere Aufführungen:

21.09.2008 KUZ Mainz
22.09.2008 KUZ Mainz 

Als wäre nie etwas gewesen..

30. Juni 2008

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Heute morgen öffnete ich das Fenster und blickte nach draußen. Ein paar Vögel zwitscherten, die Straßenbahn rauschte vorbei, ein Vater mit seinem Kind trottete die Straße entlang. Der Himmel ist blau mit ein paar kleinen unschuldigen Wölkchen. ‘Als wäre nie etwas gewesen’, denke ich. Dabei war es doch erst gestern: Deutschland im Finale! Alles zwischen Hoffnung und Verzweiflung. Ich glaube wir wussten alle, dass Spanien eigentlich besser spielen würde. Ich habe zu meinen Freunden gesagt: Okay, die Spanier werden besser spielen, aber wir werden gewinnen. So ganz richtig ist das nicht, dachte ich. Spanien hat ja nun auch gewonnen. Vielleicht ist deshalb heute alles, als wäre nie etwas gewesen. Es hatte nicht den gleichen Zauber wie bei der WM, als der Begriff ‘Fanmeile’ entstand. Alles war ein bisschen routinierter als damals: Viele hatten diesmal die Fahnen schon vorher im Schrank, mussten die schwarz-rot-gold-Schminke nicht mehr kaufen, sondern nur noch suchen. 

Trotzdem war es schön. Das Spiel gegen die Türkei zum Beispiel – wie ein Krimi. 

Gestern habe ich mir das Spiel in der Uni angeschaut. Die Studis haben einen Hörsaal eingenommen, eine fabelhafte Kulisse. Da geht man doch gerne zur Vorlesung. Oben rechts saßen die lautesten Fans. Es war wieder sehr laut, aber das hat kaum gestört. Überall schwarz-rot-gold, Spannung und gekühltes Bier. 
Vor dem Anpfiff war die Stimmung gigantisch. Wollt ihr mal sehen?

Get the Flash Player to see this player.

An uns hat’s also nicht gelegen :-) Naja, ist eigentlich ohnehin seltsam. Da brüllen und grölen alle, dabei können es doch die Spieler gar nicht hören. Das ist dann wohl Fan-sein. Das ist man glaub ich mehr für sich. Ist einfach wunderbar, mal im Chor singen zu können, zu klatschen, sich mit Kriegsbemalung zu verzieren und in den ‘Kampf’ zu ziehen. Alles Ur-Instinkte.. 

Am Ende haben dann nur noch die Spanier gejubelt:

Jetzt dreht sich die Welt wieder, als wäre nie etwas gewesen. So wie sie es immer tut, nach Katastrophen, rauschenden Festen und sonnigen Urlaubstagen. Vielleicht beim nächsten Mal. Denn nach dem Spiel ist ja immer vor dem Spiel.

 

 

Party

24. Juni 2008

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Hier ein wichtiger Veranstaltungshinweis:

 

: OPEN AIR :: EINTRITT FREI ::

2100 Velvet June (Indie)
2200 Ready To Get (Indie)
2300 Kurzfilme
2400 Gosh (Electro)

Feist

13. Juni 2008

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Hallo,

jetzt muss ich einen Rückblick machen. Am 1. Juni war ich auf einem Konzert von “Feist” in Frankfurt am Main. Ich muss sagen: Es war gigantisch. Ein Kaleidoskop: Farben auf der Bühne Klangfarben in den Ohren, eine Reise in eine andere Welt.

Bild 1Die Musik von Leslie Feist ist vielleicht auf den ersten Blick nicht Konzert-tauglich. Sie hat viele ruhige, verspielte und poetische Songs, deshalb waren meine Erwartungen auch dahingehend, dass es ein eher ruhiger Abend werden würde. Doch ich wurde wirklich überrascht! Auf der Bühne versprüht Feist so viel Energie! Allein ihre Stimme geht einem durch Mark und Bein. Dazu kam noch die Stage-Art (weiß noch jemand, wie die Künstlerin hieß?) von einer Künstlerin. Sie arbeitete mit verschiedensten Materialien und Farben und zauberte sagenhafte Farbspiele an die Wand. Ein Meer, ein Vulkan, ein Park – manchmal konnte man gar nicht genau sagen, wie sie das gemacht hat.

Bild 2Einige Lieder hörten sich auf der Bühne vollkommen anders an als auf dem Album. Zum Beispiel das Lied “Past in Present”, auf dem Album eher unscheinbar, aber es war der absolute Kracher auf der Bühne.

Schön war auch, wie Feist ihr Publikum gefordert hat. Wir klatschten rhythmisches Klatschen entgegen den Takt, und sangen vierstimmige Akkorde – zumindest versuchten wir es ;-) .

P.S. Wer ist eigentlich Feist? – Kennt ihr “1234″? Aber Achtung: Sie ist mehr als das.

>> Offizielle Feist-Homepage

Auf der Suche nach Captain Cringle

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Hab da noch was passendes gefunden:

Die spannenden Abenteuer des Captain Cringle:
Aus dem Logbuch des Captain Cringle: “…. Unser Planet “Yo-Kurt8″ ist nach einem Angriff der CherryColanier völlig zerstört….”


Hier der Link: Logbuch des Captain Cringle

Lest mal rein, ist echt lustig!

Was ist eigentlich ein Blog?

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Tja, man sollte schon wissen, was man tut, oder? Also laut Wikipedia ist ein Weblog – kurz Blog- ein Online-Tagebuch. Es ist eine Wortverkreuzelung aus den Wörtern World Wide Web und Log für Logbuch. Logbuch finde ich gut, dass erinnert mich an alte Segelschiffe, auf denen der Kapitän in seiner Kajüte sitzt und aufschreibt, wo er gerade durch die Karibik kreuzt. Das hört sich jedenfalls besser an als ein Tagebuch. Da denke ich an diese furchtbar hässlichen Dinger, die man GERADE ALS MÄDCHEN!

so eins zum Beispiel: Sternenschweif “Mein Tagebuch”

geschenkt bekommt. Die sind dann pflichtmäßig rosa mit so einem lackierten Einband, irgendwas plüschigem und mit Schnörkelschrift. Da schreibt man dann hinein, dass die Katharina jetzt die beste Freundin ist, und die Sabrina damit abgelöst hat. Nee, das ist nix für mich. Also wie gesagt, wir bleiben beim Logbuch.

Weiter steht bei wiki, dass ein Blog dem Austausch von Informationen, Gedanken und Erfahrungen dienen kann. Da bin ich ja mal gespannt.

Bleibt die Frage, wer liest ein Logbuch? Das kann ich mir noch nicht so richtig vorstellen, wen sowas interessiert, aber ich werde es herausfinden.

Begleitet mich auf meiner Reise,

Julia.

P.S. Für weitere Bildungserlebnisse zum Thema Blog: Wikipedia Stichwort: “Blog”

Herzlich Willkommen!

1. Juni 2008

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Herzlich Willkommen auf meinem Blog. Hier gewähre ich euch einen kleinen Einblick in meine Welt. Es passiert viel jeden Tag, deshalb bringe ich euch hier auf den neusten Stand. Viel Spass beim Lesen und scheut euch nicht, Kommentare zu hinterlassen.

Liebe Grüße,

Julia.

Campus-TV

30. Mai 2008

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Seit einiger Zeit hat mich die Leidenschaft für’s Fernsehen gepackt. Inspiriert von einem Praktikum beim ZDF habe ich begonnen, eigene Filme bei Campus-TV zu machen. Es ist einfach super, alles mal selbst ausprobieren zu können und mit Cuttern, Kamera- und Tonleuten zusammen zu arbeiten! Seht selbst..